Vor dem Punktspiel zwischen dem VfL Philippsthal und dem TSV Herfa bekundeten beide Fußballteams ihre Solidarität mit dem K+S Kaliwerk Werra und ihren Mitarbeitern, die seit Monaten von Kurzarbeit betroffen sind.

Michael Schmidt vom geschäftsführenden Vorstand fasste die Aktion kurz zusammen und erklärte: "Wenn am Ende des Tages keine vernünftigen Entscheidungen getroffen werden und Werksschließungen mit einem möglichen Verlust der Kali-Arbeitsplätze die Zukunft darstellen sollen, dann gehen in unserer Region die Lichter aus. Nicht nur in den Gemeinden und im Landkreis, sondern eben auch in unseren Vereinen. Es ist so schon schwierig Ehrenamtliche zu gewinnen, aber wenn durch Arbeitsplatzverlust und Umzug die Leute dem Werratal den Rücken kehren müssen, dann ist auch das Schicksal von vielen Vereinen besiegelt.Wir können nur hoffen das es nicht so weit kommt und bei den Regierungsvertretern und Genehmigungsbehörden ein Umdenken sattfindet.Ich bitte jeden der es nur irgendwie einrichten kann, sich an der Aktion Menschenkette am Donnerstag, den 8. September vom Standort Unterbreizbach bis zum Standort Wintershall zu beteiligen. Nur gemeinsam schaffen wir das. Vielen Dank und Glück Auf."

 

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